»Zungenbrecher«

Eine neue Sprache zu erlernen, das bedeutet nicht nur Vokabeln zu pauken und Verbformen zu beherrschen: Das erworbene Wissen will angewandt und im Alltag erprobt werden, damit sich Sprache verfestigt.



Gute Sprachlernende sind Meister im „so-tun-als-ob“, im improvisieren und kommunizieren. Sie setzen auch geringe Redemittel kreativ ein und schrecken nicht vor Körpersprache zurück.* „Zungenbrecher“ macht davon in szenischen Miniaturen und Improvisationsspielen Gebrauch und lässt die Teilnehmenden eintauchen in das Gefühl, das eine neue Sprache ausmacht, und macht es möglich zwischen den Zeilen zu lesen und zu feine Sprachtöne erkennen.


Mit »Zungenbrecher« werden Sprachenler-
nende angeregt, der Fremdsprache zuzuhören, sie zu interpretieren und kreativ damit umzu-
gehen. Vor allen Dingen aber sollen Ängste vor dem Nicht-verstehen und Nicht-sprechen genommen werden. Mit Hilfe des Theaters wird daran gearbeitet, sich in der neuen Sprache fallen zu lassen – und dafür muss man diese noch nicht perfekt beherrschen.

(Vgl. Edda Holl: „Sprach-Fluss: Theaterübungen für Sprachunterricht und interkulturelles Lernen, 2011, Hueber Verlag)

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»Zungenbrecher«



… kann für Deutsch als Zweitsprache (DaZ-Klassen an Schulen), Deutsch als Fremdsprache sowie für die Sprachen Englisch und Italienisch angeboten werden.

… richtet sich dabei sowohl an den Fremdsprachenbereich an Schulen, aber auch an Sprachschulen und kann als Fortbildungsangebot für SprachlehrerInnen genutzt werden.

… ersetzt dabei nicht den Fremdsprachenunterricht, sondern stellt vielmehr eine kreative Bereicherung des Lehrangebotes dar.